Wer nach Sharpery Erfahrungen sucht, findet zunächst eine moderne Plattform rund um Value Betting, CLV und Wetttracking.
Viele der eigentlichen Sharpery Tools sind aktuell sogar kostenlos.
Kritischer sehen wir das dahinter angebotene Coaching.
Uns liegt aktuell ein Preis von 3.500 Euro vor.
Und genau hier stellt sich für uns die entscheidende Frage:
Warum mehrere tausend Euro für ein Value-Betting-Coaching bezahlen, wenn die eigentlichen Wetten am Ende über entsprechende Software gefunden werden?
Die bekannte Verbidnung hinter Sharpery IO?
Hinter Sharpery steht Finn Hebbecker.
Interessant ist dabei seine Verbindung zu Christopher Julius beziehungsweise Wolf of Sportwetten.
Finn-Nicholas Hebbecker wird in öffentlich zugänglichen US-Firmendaten als Manager der WOS Consulting LLC geführt. Genau diese Gesellschaft tritt auch im Umfeld von Wolf of Sportwetten auf.
Über Christopher Julius und Wolf of Sportwetten haben wir bereits mehrfach ausführlich berichtet und das Angebot selbst geprüft.
Unser damaliges Fazit fiel nicht empfehlenswert aus. Hier ist der Artikel.
Uns störten unter anderem die hohen Coachingpreise, fehlende langfristig nachvollziehbare Nachweise für die beworbenen Ergebnisse und zahlreiche weitere Red Flags rund um die Vermarktung.
Umso interessanter ist es, dass mit Sharpery io nun erneut ein hochpreisiges Coaching rund um Value Betting aus demselben geschäftlichen Umfeld angeboten wird.
Christopher Julius startet parallel die Valuebet Academy
Parallel tritt Christopher Julius mittlerweile mit der Valuebet Academy auf.
Auch dort geht es wieder um persönliches Mentoring rund um Value Betting.
Das Grundmodell kommt uns entsprechend bekannt vor:
Value Betting.
Software.
Community.
Mentoring.
Und am Ende ein hochpreisiges Coaching.
Es entsteht damit der Eindruck, dass dieses Geschäftsmodell offenbar weiterhin lukrativ genug ist, um unter neuen Marken fortgeführt zu werden.
Sharpery.io wirkt wie dasselbe Geschäftsmodell
Nach dem aktuell öffentlich sichtbaren Stand besteht weiterhin eine Verbindung zwischen Finn Hebbecker und dem Umfeld von Christopher Julius.
Sharpery wirkt für uns deshalb wie eine weitere Variante eines bereits bekannten Geschäftsmodells.
Und selbst wenn beide Projekte künftig vollständig getrennt voneinander laufen sollten, bleibt die Idee ähnlich:
Eine bekannte Sportwetten-Strategie wird zusammen mit vorhandener Software in ein teures Coaching verpackt.
Bei Sharpery liegt der uns bekannte Coachingpreis aktuell bei 3.500 Euro.
Das ist eine enorme Summe.
3.500 Euro für das Coaching
Man muss sich einmal ansehen, wie lukrativ solche Coachings sein können.
Bei einem Preis von 3.500 Euro ergeben bereits:
1 Kunde = 3.500 Euro Umsatz
2 Kunden = 7.000 Euro Umsatz
Natürlich sind das Umsätze vor Steuern und Kosten.
Die Rechnung zeigt aber, warum hochpreisige Coachings ein attraktives Geschäftsmodell sind.
Man benötigt keine tausenden Kunden.
Schon wenige Abschlüsse pro Monat können relevante Umsätze erzeugen.
Das ist für uns besonders interessant, wenn gleichzeitig der Eindruck vermittelt wird, das eigentliche Geld werde mit professionellen Sportwetten verdient.
Value Betting ist kein Geheimwissen
Value Betting wurde weder von Sharpery io noch von Wolf of Sportwetten erfunden.
Die Grundidee ist seit Jahrzehnten bekannt:
Man versucht eine Quote zu finden, die höher ist als die faire Wahrscheinlichkeit des Ereignisses.
Damals nutze Christopher Julius den Pinnacle Odds Dropper, auch Sharpery hat das eingebaut. Das Tool gibt es für 30-60 Euro pro Monat – weit weg von den hohen Coachingpreisen der beiden
Auch andere Value Programme kosten häufig ungefähr 100 Euro im Monat oder sogar weniger.
Die Software ist der entscheidende Teil
Natürlich muss ein Nutzer verstehen, was er tut.
Money Management, Quotenverständnis und die richtige Nutzung der Software sind wichtig.
Aber dafür braucht man aus unserer Sicht nicht zwingend ein Coaching für 3.500 Euro.
Gerade erfahrene Value Wetter wissen:
Das wichtigste Werkzeug ist die Daten- beziehungsweise Value-Betting-Software.
Sie findet die relevanten Marktabweichungen.
Der Nutzer muss anschließend lernen, diese richtig umzusetzen.
Dass persönliche Betreuung hilfreich sein kann, bestreiten wir nicht.
Die Frage ist lediglich:
Ist diese Betreuung wirklich mehrere tausend Euro wert?
Sharpery selbst bietet bereits viel kostenlos an
Interessanterweise zeigt Sharpery io selbst, dass grundlegendes Wissen nicht teuer sein muss.
Die Plattform bietet kostenlose Tools rund um Tracking, CLV und Value Betting an.
Finn Hebbecker dokumentiert dort außerdem eine eigene „100 Bets in 30 Days“-Challenge mit Closing Lines und Ergebnissen.
Das finden wir grundsätzlich positiv.
Gleichzeitig ist genau dieses Vorgehen im Sportwetten- und Coaching-Bereich nicht ungewöhnlich:
Zunächst werden kostenlose Inhalte, Tools und Ergebnisse angeboten, um Vertrauen und Reichweite aufzubauen.
Anschließend wird ein wesentlich teureres Coaching verkauft.
Das muss nicht automatisch schlecht sein.
Bei einem Preis von 3.500 Euro sollte der zusätzliche Mehrwert allerdings außergewöhnlich hoch sein.
Diesen sehen wir beim reinen Erlernen von Value Betting nicht.
Unsere Erfahrungen mit dem WOS-Umfeld
Gerade aufgrund unserer bisherigen Tests sind wir hier besonders kritisch.
Wolf of Sportwetten konnten wir in unseren bisherigen Prüfungen nicht empfehlen. Finn arbeitete oder arbeitet für diese Firma.
Wir sahen dort mehrere Red Flags und insbesondere keinen überzeugenden Grund, mehrere tausend Euro für Wissen zu bezahlen, das wesentlich auf bereits existierenden Value-Betting-Strategien und externer Software basiert.
Nun taucht mit Sharpery ein weiteres Angebot aus diesem geschäftlichen Umfeld auf. Quasi das gleiche Produkt.
Wieder geht es um:
Und einen Coachingpreis im vierstelligen Bereich.
Dass wir hier genauer hinschauen, sollte deshalb niemanden überraschen.
Unser Fazit zu Sharpery
Die kostenlosen Sharpery Tools für CLV, Tracking und Value Betting können durchaus sinnvoll sein.
Unser großer Kritikpunkt ist das hochpreisige Coaching.
3.500 Euro sind sehr viel Geld für Wissen rund um eine Strategie, deren Grundlagen durchs Internet bekannt sind und bei der spezialisierte Software einen großen Teil der eigentlichen Arbeit übernimmt.
Hinzu kommt die personelle Verbindung von Finn Hebbecker zur WOS Consulting LLC und damit zu einem Umfeld, das wir mit Wolf of Sportwetten bereits mehrfach kritisch getestet und letztendlich nicht empfohlen haben.
Parallel vermarktet Christopher Julius mit der Valuebet Academy erneut ein Mentoring rund um dasselbe Grundthema.
Das Coaching-Geschäft ist dabei leicht nachvollziehbar:
Schon zwei Sharpery-Kunden im Monat bedeuten bei 3.500 Euro Preis 7.000 Euro Umsatz.
Dafür muss niemand erst mehrere hundert Sportwetten platzieren.
Unsere Einschätzung deshalb:
Sharpery Tools kostenlos ausprobieren? Ja.
3.500 Euro für ein Value-Betting-Coaching bezahlen? Würden wir nicht machen.
Wer Value Betting lernen möchte, sollte zunächst eine entsprechende Software verwenden und sich die Grundlagen selbst aneignen.
Denn am Ende findet nicht das 3.500-Euro-Coaching die Value Bet.
Das macht in erster Linie die Software.
