Der Instagram-Account „Sportwetten online“, betrieben von Steve Bernd, steht aktuell in der Kritik. Während angeblich riesige Sportwetten Gewinne entstehen, mehren sich die Hinweise darauf, dass hinter den Inhalten vor allem ein bekanntes Affiliate-System steckt.
Money Race als bekanntes Affiliate-Muster
Ein zentrales Element der Inhalte sind sogenannte „Money Races“.
Dabei wird suggeriert, dass ein kleiner Betrag – etwa 10 Euro – schrittweise auf hohe Summen gesteigert werden kann.
Dieses Prinzip ist in der Branche seit Jahren bekannt und wird häufig im Zusammenhang mit Affiliate-Marketing genutzt.
Das Ziel ist dabei weniger die nachhaltige Analyse von Sportwetten, sondern vielmehr die Weiterleitung von Nutzern zu externen Plattformen.
In vielen Fällen sind solche Konzepte stark vereinfacht dargestellt und lassen zentrale Risiken komplett außen vor.
Steve Berndt von Sportwetten Online macht immer wieder Posts, das es bis zu 95.000 Euro geschafft wurde – allerdings gibt es nie Beweise von seinen Wettscheinen, dass er wirklich auch mitmacht.
Geld wird durch Affiliate Provisionen verdient
Ein fällt schnell auf: Steve Berndt bewirbt aggressiv Wettanbieter ohne deutsche Lizenz. Das ist zwar nicht legal, bringt aber hohe Provisionne.
Illegale Wettanbieter bieten Influencer hunderte Euros für Neukunden. Auch Revenue Shares, also das verdienen an den Verlusten der eigenen Fans ist gang und gebe.
Wer z.B. bei Steve Berndts Fixed Matches teilnehmen will, muss sich zum aktuellen Stand (April 2026) bei einem illegalen Anbieter anmelden und Geld einzahlen.
In der Sportwetten Szene ist das nichts ungewöhnliches. In der Regel sind die Affiliate Geschäfte die einzige Einnahmenquelle und eben nicht Wett Tipps.
Unrealistische Darstellung von Gewinnverläufen
Das Konzept der „Money Races“ vermittelt oft den Eindruck, dass kontinuierliche Gewinnsteigerungen realistisch und planbar sind.
In der Praxis zeigt sich jedoch ein anderes Bild:
Solche Progressionsansätze sind statistisch extrem anfällig und können bereits nach wenigen verlorenen Wetten komplett zusammenbrechen.
Ein nachhaltiger Nachweis über langfristig funktionierende Strategien ist in diesem Zusammenhang öffentlich nicht ersichtlich.
Achtung vor seinen angeblichen Fixed Matches
Wer es an Unseriösität nicht lassen kann verkauft angebliche Fixed Matched.
„Hohe Quote heute Nacht in Südamerika“ klingt verlockend, ist aber nichts als Unsinn.
Wer in 2026 auf Fixed Matches noch reinfällt, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
Fazit
Der Fall Sportwetten online zeigt ein Muster, das in der Branche seit Jahren bekannt ist:
- starke Vermarktung von schnellen Gewinnserien (Was nicht belegt ist)
- Nutzung von Affiliate-Strukturen (Oftmals mit illegalen Anbietern)
- Anbieten von Fixed Matches (Wer darauf noch reinfällt ist nicht zu helfen=
Gerade in Kombination mit Konzepten wie „Money Races“ sollten Nutzer besonders aufmerksam sein und Inhalte kritisch hinterfragen.
