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    Was steckt wirklich hinter Wolf of Sportwetten? Coaching Verkäufer oder Sportwetter

    Sportwetten ZeitungBy Sportwetten Zeitung8. September 2026
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    wolf of sportwetten
    wolf of sportwetten
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    Bevor es zu diesem ausführlichen Bericht geht, solltest du vorher wissen das es enorm viele Red Flags zu dem selbsternannten Wolf of Sportwetten gibt.

    Über Christopher Julius, bekannt als „Wolf of Sportwetten“, haben wir bereits ausführlich berichtet.

    Schon bei unserem ersten Test stellten wir eine entscheidende Frage:

    Verdient Christopher Julius sein Geld tatsächlich hauptsächlich als professioneller Sportwetter oder besteht das eigentliche Geschäftsmodell darin, teure Sportwetten Coachings zu verkaufen?

    Mittlerweile ist einige Zeit vergangen.

    Wir haben uns Wolf of Sportwetten deshalb erneut angeschaut.

    Und eines fällt besonders auf:

    Die Systeme und Softwares wechseln. Die Kritik damals war zumindest intern von Kunden enorm.

    Das Coaching bleibt.

    Wir haben bereits über Christopher Julius berichtet

    Inhalt ausblenden
    1 Wir haben bereits über Christopher Julius berichtet
    2 4 oder 5 stellige Gewinne jeden Monat? Hier sollte man vorsichtig sein
    3 Planbare fünfstellige Gewinne bei Sportwetten sind völliger Schwachsinn
    4 Sind solche Gewinnversprechen rechtlich überhaupt zulässig?
    5 Erst vom großen Geld träumen lassen und dann das Coaching verkaufen
    6 Hier wird es nun wirklich peinlich
    7 Aber wer verifiziert diese angeblichen Gewinne?
    8 Kein Track Record vorhanden
    9 Die verwendeten Systeme wechseln immer wieder
    10 Was macht Pinnacle Odds Dropper?
    11 Pinnacle Odds Dropper erklärt das System selbst kostenlos
    12 Christopher Julius hat diese Strategie nicht erfunden
    13 Braucht man wirklich ein Coaching für mehrere tausend Euro?
    14 Profi Sportwetter oder Coaching Verkäufer?
    15 Warum verkauft ein erfolgreicher Sportwetter überhaupt Coachings?
    16 Diesen langfristigen Beweis gibt es weiterhin nicht
    17 Einzelne Kundengewinne beweisen ebenfalls wenig
    18 Scam oder überteuertes Coaching?
    19 Unser Fazit zu Christopher Julius und Wolf of Sportwetten

    In unserem bisherigen Christopher Julius Test haben wir seine Sportwetten Strategien und das Wolf of Sportwetten Coaching bereits genauer analysiert.

    Schon damals baten wir Christopher Julius um einen nachvollziehbaren langfristigen Nachweis seiner eigenen Sportwetten Gewinne.

    Diesen haben wir nicht erhalten.

    Und auch heute gibt es aus unserer Sicht einen ganz entscheidenden Punkt:

    Es existiert keine öffentlich nachvollziehbare langfristige Wettbilanz, anhand der sich die großen Gewinnbehauptungen überprüfen lassen.

    Natürlich ist Christopher Julius nicht verpflichtet, uns seine privaten Unterlagen zu schicken.

    Wer öffentlich allerdings mit vier oder fünf stelligen Monatsgewinnen wirbt, muss sich unserer Meinung nach auch gefallen lassen, dass genau diese Gewinne kritisch hinterfragt werden.

    Und in Zeiten von KI sind „Wettscheine“ aus Bet365 kein Nachweis.

    Denn einzelne gewonnene Wettscheine kann praktisch jeder zeigen.

    Auch einen guten Monat kann jeder Sportwetter einmal haben.

    Interessant ist nur die langfristige Bilanz.

    Alle Wetten.

    Alle Gewinne.

    Alle Verluste.

    Über einen langen Zeitraum.

    Genau einen solchen nachvollziehbaren Track Record sehen wir weiterhin nicht.

    4 oder 5 stellige Gewinne jeden Monat? Hier sollte man vorsichtig sein

    Die aktuelle Werbung von Wolf of Sportwetten geht weit über die Aussage hinaus, dass lediglich eine Sportwetten Strategie vermittelt wird.

    Interessenten wird erklärt, wie sie mit Sportwetten vier oder fünf stellige Gewinne pro Monat erzielen können.

    Dazu kommen Aussagen wie:

    Planbare Gewinne statt Zufall.

    Auf einer weiteren Verkaufsseite geht es sogar darum, Sportwetten innerhalb von 90 Tagen auf fünfstellige Gewinne pro Monat zu bringen.

    Dort fällt zusätzlich immer wieder ein besonders starkes Wort:

    Garantiert.

    Bei Sportwetten.

    Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen.

    Gleichzeitig werden hohe Kundengewinne präsentiert.

    25.000 Euro Gewinn pro Monat.

    18.000 Euro Gewinn pro Monat.

    15.000 Euro Gewinn.

    10.000 Euro Gewinn.

    Sportwetten ZeitungProfil bearbeiten

    5.000 Euro Gewinn.

    Für einen Interessenten klingt das natürlich fantastisch.

    Man kauft ein Coaching und lernt anschließend scheinbar, wie man jeden Monat mehrere tausend Euro mit Sportwetten verdient.

    Mit der Realität professioneller Sportwetten hat diese einfache Darstellung aus unserer Sicht wenig zu tun.

    Seine Firma ist in der USA

    Früher gab es eine Erfolgsgarantie – Hier lag uns aber auch vor das jemand diese einlösen wollte aber sein Geld nie bekommen hat. Wie auch immer sollte jedem klar sein, dass es nicht einfach ist sein Geld wieder zu bekommen wenn die Firma in der USA sitzt.

    Planbare fünfstellige Gewinne bei Sportwetten sind völliger Schwachsinn

    Sportwetten funktionieren nicht wie ein monatliches Gehalt.

    Selbst wenn jemand eine Strategie mit positiver Gewinnerwartung besitzt, bedeutet das nicht, dass jeden Monat ein bestimmter Gewinn auf dem Konto steht.

    Es gibt Varianz.

    Es gibt Verlustserien.

    Es gibt schlechte Monate.

    Es gibt Limitierungen.

    Es gibt geschlossene oder eingeschränkte Wettkonten.

    Es gibt unterschiedliche verfügbare Quoten.

    Es gibt unterschiedliche Einsätze.

    Und es gibt völlig unterschiedliche Bankrolls.

    Wer 10.000 Euro Gewinn im Monat erzielen möchte, benötigt außerdem ein enormes Wettvolumen und entsprechendes Kapital.

    Angenommen jemand erreicht langfristig einen Yield von zwei Prozent.

    Um damit 10.000 Euro Gewinn zu erzielen, müssten 500.000 Euro Wettvolumen umgesetzt werden.

    Und auch dann bedeutet ein langfristiger Erwartungswert selbstverständlich nicht, dass exakt diese 10.000 Euro jeden einzelnen Monat verdient werden.

    Deshalb halten wir die Vorstellung von einfach planbaren vier oder fünf stelligen Monatsgewinnen bei Sportwetten für völligen Schwachsinn.

    Sind solche Gewinnversprechen rechtlich überhaupt zulässig?

    Auch rechtlich muss man solche Aussagen sehr kritisch betrachten.

    Nicht jede Erwähnung eines hohen Kundengewinns ist automatisch verboten.

    Entscheidend ist immer, ob eine Werbeaussage stimmt und welchen Eindruck sie beim durchschnittlichen Verbraucher erzeugt.

    Nach § 5 UWG können geschäftliche Handlungen irreführend und damit unzulässig sein, wenn unwahre oder zur Täuschung geeignete Angaben gemacht werden.

    Das Gesetz nennt ausdrücklich auch die von einer Dienstleistung zu erwartenden Ergebnisse.

    Und genau hier wird es bei einem kostenpflichtigen Sportwetten Coaching interessant.

    Wenn ein Interessent durch die Werbung den Eindruck bekommt, dass er mit dem Coaching regelmäßig, konstant, planbar oder sogar garantiert vier oder fünf stellige Monatsgewinne erzielen kann, müssen solche Aussagen entsprechend belastbar sein.

    Eine pauschale Aussage wie „fünfstellige Gewinne garantiert“ ist bei einem Produkt mit erheblichen finanziellen Risiken aus unserer Sicht deshalb rechtlich besonders problematisch.

    Aber einfach irgendwelche enormen Gewinnerwartungen in den Raum zu stellen und damit ein hochpreisiges Coaching zu verkaufen, ist rechtlich keineswegs so unproblematisch, wie manche Coaching Websites offenbar vermitteln.

    Erst vom großen Geld träumen lassen und dann das Coaching verkaufen

    Genau darin sehen wir bei Wolf of Sportwetten das eigentliche Marketingprinzip.

    Dem Interessenten wird nicht einfach gesagt:

    „Wir erklären dir eine Sportwetten Software.“

    Das würde wahrscheinlich deutlich weniger Menschen dazu bringen, mehrere tausend Euro auszugeben.

    Stattdessen wird ein wesentlich größerer Traum verkauft.

    Vierstellige Gewinne.

    Fünfstellige Gewinne.

    Planbare Gewinne.

    Konstante Gewinne.

    Ein zusätzliches Einkommen.

    Finanzielle Freiheit.

    Und nachdem dieser Traum aufgebaut wurde, kommt das Coaching.

    Dieses Verkaufsprinzip ist uralt.

    Es wird seit Jahren in der Coaching Branche verwendet.

    Der Kunde kauft nicht einfach nur Informationen.

    Er kauft die Hoffnung, dass sein finanzielles Leben nach dem Coaching vollkommen anders aussieht.

    Und je höher die angeblich möglichen zukünftigen Gewinne dargestellt werden, desto leichter lässt sich natürlich auch ein hoher Coaching Preis rechtfertigen.

    Ein Coaching für mehrere tausend Euro wirkt plötzlich gar nicht mehr teuer, wenn der Interessent vorher davon überzeugt wurde, anschließend jeden Monat 10.000 Euro verdienen zu können.

    Genau deshalb sollte man solche Gewinnversprechen besonders kritisch hinterfragen.

    Hier wird es nun wirklich peinlich

    Noch fragwürdiger finden wir eine weitere Marketingmethode.

    Beim Besuch der Website erscheinen kleine Benachrichtigungen beziehungsweise Bubbles.

    Dort werden sinngemäß Meldungen eingeblendet, nach denen angebliche Nutzer bereits hohe Gewinne erzielt haben.

    Zum Beispiel:

    Person X aus Wien hat 10.000 Euro Gewinn gemacht.

    Für einen neuen Besucher erzeugt das einen enorm starken psychologischen Effekt.

    Man liest nicht nur irgendwo auf der Website, dass hohe Gewinne möglich sein sollen.

    Gleichzeitig erscheinen immer wieder Meldungen, die den Eindruck vermitteln:

    Andere Menschen haben das Coaching bereits gekauft.

    Andere Menschen setzen das System bereits um.

    Und andere Menschen verdienen damit bereits tausende Euro.

    Das ist klassisches Social Proof Marketing.

    Der Besucher soll denken:

    Wenn es bei all diesen anderen Menschen funktioniert, wird es bei mir wahrscheinlich ebenfalls funktionieren.

    Aber wer verifiziert diese angeblichen Gewinne?

    Genau hier liegt das entscheidende Problem.

    Eine Bubble auf der Website ist kein Nachweis. Es ist marketing.

    Wir können anhand einer solchen Einblendung nicht überprüfen:

    Existiert diese Person tatsächlich?

    Ist sie wirklich zahlender Kunde?

    Auffällig viele angebliche Teilnehmer kommen aus Wien

    Noch etwas ist uns aufgefallen.

    Ein großer Teil der eingeblendeten angeblichen Teilnehmer kommt aus Wien.

    Wien ist gleichzeitig die Heimatstadt von Christopher Julius.

    Ist das automatisch ein Beweis dafür, dass mit diesen Personen etwas nicht stimmt?

    Natürlich nicht.

    Es kann selbstverständlich sein, dass Christopher Julius aufgrund seines persönlichen Netzwerks und seiner Bekanntheit in Wien besonders viele Kunden aus dieser Region besitzt.

    Der Punkt ist ein anderer.

    Es gibt keine unabhängige Verifizierung.

    Ein Außenstehender kann nicht feststellen, wer diese Personen tatsächlich sind.

    Sind es zahlende Coaching Kunden?

    Sind es Bekannte?

    Sind es Freunde?

    Oder handelt es sich einfach um Namen und Orte, die innerhalb eines Marketing Tools eingeblendet werden?

    Wir wissen es nicht.

    Kein Track Record vorhanden

    Dieser Unterschied muss jedem potenziellen Käufer klar sein.

    Wenn auf einer Website eine kleine Bubble aufpoppt, bedeutet das technisch zunächst nur:

    Die Website zeigt eine Bubble an.

    Mehr beweist sie nicht.

    Dadurch wird kein Wettkonto verifiziert.

    Keine Auszahlung bestätigt.

    Keine Wettbilanz geprüft.

    Keine Kundenidentität kontrolliert.

    Und keine langfristige Profitabilität bewiesen.

    Solange dafür keine nachvollziehbaren Nachweise vorhanden sind, behandeln wir solche Meldungen deshalb nicht als Beleg für die Profitabilität des Coachings.

    Für uns ist das äußerst aggressives und scammy wirkendes Social Proof Marketing.

    Besonders problematisch wird es durch die Kombination.

    Auf der einen Seite:

    Vier oder fünf stellige Monatsgewinne.

    Planbare Gewinne.

    Teilweise sogar angeblich garantierte Ergebnisse.

    Auf der anderen Seite:

    Ständig eingeblendete vermeintliche Kundengewinne.

    Der Besucher bekommt dadurch immer wieder dieselbe Botschaft vermittelt:

    Andere verdienen damit bereits viel Geld. Du kannst das auch.

    Und der nächste Schritt führt dann zum Verkaufsgespräch für das Coaching.

    Die verwendeten Systeme wechseln immer wieder

    Ein weiterer Punkt fällt uns seit Jahren auf.

    Die Systeme verändern sich immer wieder.

    Früher spielte unter anderem Dom Betting eine Rolle.

    Dabei handelt es sich um eine mittlerweile sehr alte Sportwetten Software.

    Später wurden andere Value Betting Tools verwendet.

    Mittlerweile arbeitet Christopher Julius nach unseren Informationen unter anderem mit Pinnacle Odds Dropper, kurz POD.

    Die Software ändert sich.

    Das grundsätzliche Prinzip bleibt allerdings sehr ähnlich.

    Was macht Pinnacle Odds Dropper?

    Pinnacle Odds Dropper beobachtet unter anderem Quotenbewegungen bei Pinnacle.

    Pinnacle gilt im professionellen Sportwetten Bereich als sogenannter Sharp Bookmaker.

    Sehr vereinfacht funktioniert das Prinzip so:

    Eine Quote fällt bei Pinnacle deutlich.

    Ein anderer Buchmacher hat diese Marktbewegung noch nicht vollständig übernommen.

    Dort ist deshalb vorübergehend noch eine höhere Quote erhältlich.

    Genau diese Abweichungen versucht der Nutzer auszunutzen.

    Das bezeichnet man vereinfacht als Value Betting beziehungsweise Dropping Odds Betting.

    Das Prinzip ist bekannt.

    Es ist keine geheime Christopher Julius Strategie.

    Pinnacle Odds Dropper erklärt das System selbst kostenlos

    Und genau hier kommen wir zum nächsten Problem beim Coaching.

    Pinnacle Odds Dropper stellt selbst umfangreiche kostenlose Informationen zur Verfügung.

    Der Nutzer kann dort lernen:

    Was Value Bets sind.

    Was Dropping Odds sind.

    Warum Pinnacle als Referenz verwendet wird.

    Wie Alerts funktionieren.

    Welche Filter eingestellt werden können.

    Wie Konfigurationen aufgebaut werden.

    POD stellt sogar Einsteiger Konfigurationen für verschiedene Sportarten zur Verfügung.

    Wer die Software verwenden möchte, kann sich deshalb direkt beim Softwareanbieter mit dem System beschäftigen.

    Und dafür braucht man kein Coaching für mehrere tausend Euro.

    Christopher Julius hat diese Strategie nicht erfunden

    Auch das sollte jedem Interessenten klar sein.

    Christopher Julius hat Value Betting nicht erfunden.

    Christopher Julius hat Dropping Odds nicht erfunden.

    Er hat den Vergleich zwischen Pinnacle und sogenannten Soft Bookmakern nicht erfunden.

    Und Pinnacle Odds Dropper wurde ebenfalls nicht von Christopher Julius entwickelt.

    Es handelt sich um bekannte Vorgehensweisen im Sportwetten Markt, die mithilfe externer Software umgesetzt werden.

    Natürlich kann jemand aufgrund jahrelanger Erfahrung zusätzliche Einstellungen, Filter und Erfahrungswerte vermitteln.

    Das bestreiten wir überhaupt nicht.

    Die entscheidende Frage lautet aber:

    Ist dieses zusätzliche Wissen mehrere tausend Euro wert?

    Unsere Antwort darauf ist eindeutig.

    Braucht man wirklich ein Coaching für mehrere tausend Euro?

    Aus unserer Sicht nein.

    Wer sich für Pinnacle Odds Dropper interessiert, sollte zunächst direkt beim Softwareanbieter anfangen.

    Die grundlegende Strategie wird erklärt.

    Die Bedienung wird erklärt.

    Es gibt ausführliche Guides.

    Es gibt Beispielkonfigurationen.

    Danach kann jeder zunächst selbst ausprobieren, ob das System überhaupt zu ihm passt.

    Erst anschließend sollte man sich die Frage stellen, welchen exklusiven zusätzlichen Mehrwert ein externes Coaching tatsächlich bietet.

    Mehrere tausend Euro zu bezahlen, bevor man diese kostenlosen Möglichkeiten ausgeschöpft hat, halten wir für vollkommen unnötig.

    Profi Sportwetter oder Coaching Verkäufer?

    Damit landen wir wieder bei derselben Frage wie in unserem ersten Artikel.

    Womit verdient Christopher Julius hauptsächlich sein Geld?

    Mit Sportwetten?

    Oder mit Coachings?

    Wir kennen seine privaten Finanzen selbstverständlich nicht.

    Deshalb behaupten wir nicht, dass Christopher Julius mit Sportwetten kein Geld verdient.

    Was wir beurteilen können, ist sein öffentlich sichtbares Geschäftsmodell.

    Und dort spielt der Verkauf des Mentorings eine zentrale Rolle.

    Der potenzielle Kunde landet auf einer Website mit enormen Gewinnversprechen.

    Er sieht vermeintliche Erfolgsgeschichten.

    Er sieht hohe Kundengewinne.

    Er sieht Social Proof.

    Er liest von planbaren Gewinnen.

    Auf einer Verkaufsseite sogar von garantierten Ergebnissen.

    Danach soll er ein kostenloses Strategiegespräch buchen.

    Im nächsten Schritt kann das kostenpflichtige Mentoring verkauft werden.

    Das ist ein klassischer Coaching Funnel.

    Warum verkauft ein erfolgreicher Sportwetter überhaupt Coachings?

    Natürlich darf ein erfolgreicher Sportwetter zusätzlich Coachings anbieten.

    Alleine daraus kann man niemandem einen Vorwurf machen.

    Die Frage wird allerdings berechtigt, sobald mit außergewöhnlich hohen und angeblich konstanten Ergebnissen geworben wird.

    Wenn eine Strategie wirklich derart zuverlässig hohe Gewinne liefert, stellt sich automatisch die Frage:

    Warum liegt ein so großer Fokus darauf, diese Strategie an immer neue Menschen zu verkaufen?

    Ein erfolgreicher Sportwetter besitzt schließlich bereits eine Möglichkeit, Geld zu verdienen.

    Ein Coaching Business benötigt dagegen immer wieder neue Kunden.

    Genau deshalb interessiert uns bei solchen Angeboten nicht der Lifestyle.

    Nicht die Marketing Website.

    Nicht ein einzelner Gewinn Screenshot.

    Und auch keine aufploppende Meldung, dass irgendeine Person aus Wien gerade angeblich 10.000 Euro gewonnen hat.

    Uns interessiert eine langfristige und nachvollziehbare Bilanz.

    Diesen langfristigen Beweis gibt es weiterhin nicht

    Bereits bei unserem ersten Bericht haben wir Christopher Julius nach entsprechenden Nachweisen gefragt.

    Wir haben keine vollständige langfristige Gewinn und Verlust Bilanz erhalten.

    Bis heute sehen wir öffentlich ebenfalls keinen Track Record, anhand dessen sich die großen Gewinnbehauptungen objektiv überprüfen lassen.

    Das ist sein gutes Recht.

    Er muss seine persönlichen Zahlen nicht öffentlich machen.

    Aber dann muss er genauso akzeptieren, dass wir Aussagen über konstante vier oder fünf stellige Gewinne kritisch hinterfragen.

    Große Behauptungen benötigen große Belege.

    Und genau diese Belege fehlen uns hier.

    Einzelne Kundengewinne beweisen ebenfalls wenig

    Auch einzelne Kundenergebnisse lösen dieses Problem nicht.

    Angenommen ein Kunde hat tatsächlich 10.000 Euro gewonnen.

    Dann fehlen immer noch entscheidende Informationen.

    Mit welchem Kapital?

    Bei welchem Wettvolumen?

    Innerhalb welches Zeitraums?

    Mit welchem Risiko?

    Wie hoch waren vorherige Verluste?

    Wie sah das Ergebnis in den darauffolgenden Monaten aus?

    Wie viele andere Kunden haben im selben Zeitraum verloren?

    Ohne diese Daten ist ein einzelner Gewinnbetrag statistisch nahezu wertlos.

    10.000 Euro Gewinn klingt spektakulär.

    Wenn dafür beispielsweise eine Million Euro Wettvolumen benötigt wurde, sieht die Geschichte bereits vollkommen anders aus.

    Genau deshalb sollte man sich von großen absoluten Eurobeträgen nicht blenden lassen.

    Scam oder überteuertes Coaching?

    Das Wort Scam wird im Internet schnell verwendet.

    Ob hier juristisch oder strafrechtlich tatsächlich ein Betrug vorliegt, können wir nicht feststellen und behaupten wir ausdrücklich nicht.

    Für unsere Bewertung brauchen wir diesen Vorwurf allerdings überhaupt nicht.

    Unser Urteil über das Angebot fällt bereits anhand der öffentlich sichtbaren Punkte deutlich aus.

    Wir sehen eine bekannte Sportwetten Strategie.

    Wir sehen externe Sportwetten Software.

    Wir sehen kostenlose Informationen der Softwareanbieter.

    Wir sehen gleichzeitig ein hochpreisiges Coaching.

    Und wir sehen extrem aggressives Erfolgsmarketing mit vier und fünf stelligen Gewinnen, planbaren Ergebnissen, angeblichen Garantien, hohen Kundengewinnen und unverifizierten Social Proof Einblendungen.

    Dazu gibt es weiterhin keine öffentlich nachvollziehbare langfristige Gesamtbilanz.

    Das reicht uns für eine klare Kaufentscheidung.

    Unser Fazit zu Christopher Julius und Wolf of Sportwetten

    Unsere Meinung hat sich seit unserem ersten Bericht nicht verbessert.

    Die Sportwetten Softwares wechseln.

    Das Coaching Geschäftsmodell bleibt.

    Früher wurden andere Tools verwendet.

    Heute spielt nach unseren Informationen unter anderem Pinnacle Odds Dropper eine Rolle.

    Die grundlegende Methode ist weder neu noch geheim.

    Besonders kritisch sehen wir allerdings die Vermarktung.

    Vier oder fünf stellige Gewinne.

    Planbare Profite.

    Teilweise Aussagen über garantierte Ergebnisse.

    Kunden mit angeblich enormen Monatsgewinnen.

    Und zusätzlich kleine Erfolgsmeldungen auf der Website, die Besuchern suggerieren, dass andere Nutzer bereits tausende Euro verdienen.

    Auffällig ist dabei auch, dass ein großer Teil der von uns beobachteten Einblendungen Personen aus Wien nennt.

    Ob es sich dabei tatsächlich um ganz normale zahlende Kunden, Bekannte oder Freunde handelt, kann kein Außenstehender überprüfen.

    Wir behaupten nicht, dass es Freunde sind.

    Aber genau deshalb sind unverifizierte Testimonials kein Beweis.

    Eine vom Verkäufer selbst eingeblendete Erfolgsmeldung ist kein unabhängiger Nachweis.

    Wer Pinnacle Odds Dropper oder Value Betting lernen möchte, sollte unserer Meinung nach zuerst die kostenlosen Informationen der jeweiligen Softwareanbieter nutzen.

    Danach kann jeder selbst entscheiden, ob er wirklich mehrere tausend Euro dafür bezahlen möchte, dass ihm jemand eine bereits existierende Sportwetten Strategie erklärt.

    Wir würden das Wolf of Sportwetten Coaching nicht kaufen.

    Und wer aufgrund der beworbenen vier oder fünf stelligen Monatsgewinne über einen Kauf nachdenkt, sollte sich vorher eine einfache Frage stellen:

    Wo ist die langfristige, vollständig nachvollziehbare Bilanz, die diese außergewöhnlichen Aussagen belegt?

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