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    Quotenwilly: Ist Jan Maack als Tipster gescheitert?

    Sportwetten ZeitungBy Sportwetten Zeitung8. September 2026
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    Über Quotenwilly beziehungsweise Jan Maack haben wir bereits ausführlich berichtet.

    Damals haben wir seinen NEUEN Tippservice über mehrere Wochen getestet.

    Das Ergebnis der gratis Tipps war schlecht.

    Mittlerweile ist auch sein letzter Tippservice wieder verschwunden und Quotenwilly schreibt auf seiner eigenen Website:

    „Ich hab selbst Tipps verkauft. Ich kenne das System aus eigener Erfahrung. Genau deshalb mache ich es nicht mehr.“

    Eine interessante Aussage.

    Denn damit stellt sich automatisch die Frage:

    Ist Quotenwilly mit seinen eigenen Tippservices gescheitert?

    Ein Tippservice nach dem anderen

    Inhalt ausblenden
    1 Ein Tippservice nach dem anderen
    2 Auch Insider Pro konnte nicht überzeugen
    3 Ist Quotenwilly als Tipster gescheitert?
    4 Natürlich gibt es profitable Tippservices
    5 Selbstbehauptete 3 Millionen Euro Wettumsatz pro Jahr? Keine Bilanz liegt vor
    6 Vom Tippverkäufer zum Aufklärer
    7 Neue Skool Community: Behind The Odds
    8 Sharpd: Der neue Wetttracker von Quotenwilly
    9 Neues Geschäftsmodell statt neuer Tippservice
    10 Unser Fazit zu Quotenwilly

    Wer Quotenwilly schon länger verfolgt, kennt die verschiedenen Produkte.

    Es gab unter anderem eine VIP Gruppe.

    Einen Wettkurs für rund 500 Euro.

    PremiumBets.

    Später Insider Pro.

    PremiumBets wurde damals sogar als eine Art Revolution im Sportwetten Markt präsentiert.

    Dann verschwand das Angebot wieder und Insider Pro wurde gestartet.

    Auch dieser Tippservice wird mittlerweile nicht mehr angeboten.

    Heute schreibt Quotenwilly selbst:

    Kein Tipp Verkauf mehr.

    Das ist zumindest bemerkenswert.

    Denn seine früheren Angebote wurden jeweils groß vermarktet.

    Als langfristig erfolgreicher Tippservice konnte sich aus unserer Sicht aber keines davon beweisen.

    Auch Insider Pro konnte nicht überzeugen

    Insider Pro war der letzte Quotenwilly Tippservice, den wir selbst getestet haben.

    Das kostenpflichtige Angebot lag damals bei 69 Euro im Monat.

    Wir werteten die Tipps über mehrere Wochen und verschiedene Sportarten aus.

    Das Ergebnis war deutlich negativ.

    Die meisten getesteten Wochen endeten im Minus.

    Sogar eine Woche, die Quotenwilly selbst als eine der „krassesten Wett Wochen“ seines Lebens bezeichnete, endete in unserer Auswertung mit einem Verlust.

    Unser Fazit lautete deshalb bereits damals:

    Keine Kaufempfehlung.

    Heute ist auch Insider Pro wieder Geschichte.

    Ist Quotenwilly als Tipster gescheitert?

    Quotenwilly schreibt heute:

    „Ich habe jahrelang Tipps verkauft. Ich kenne das System von der anderen Seite und habe selbst gesehen, wo es nicht funktioniert.“

    Später folgt die Aussage:

    „Genau deshalb mache ich es nicht mehr.“

    Das kann man durchaus als bemerkenswerte Entwicklung betrachten.

    Ob Quotenwilly wirtschaftlich mit seinen Angeboten gescheitert ist, können wir nicht beurteilen.

    Als Tipster sehen wir allerdings keine langfristig nachvollziehbare Bilanz, die beweist, dass seine verschiedenen Services dauerhaft profitabel waren.

    Im Gegenteil:

    Unser eigener Test war negativ und die Produkte verschwanden anschließend wieder.

    Natürlich gibt es profitable Tippservices

    Wichtig ist dabei eine Unterscheidung.

    Nicht jeder Tippservice ist automatisch schlecht.

    Es gibt professionelle Sportwetter und auch Tippservices, die langfristig profitabel arbeiten.

    Dann sollte sich das aber irgendwann anhand von Zahlen zeigen lassen.

    Alle Wetten.

    Alle Gewinne.

    Alle Verluste.

    Einsätze.

    Yield.

    Und das Ganze über einen ausreichend langen Zeitraum.

    Genau einen solchen langfristig nachvollziehbaren Track Record seiner früheren Tippservices sehen wir bei Quotenwilly nicht.

    Deshalb würden wir auch nicht sagen:

    Quotenwillys Tipps waren nachweislich langfristig profitabel.

    Dafür fehlt schlicht der Beweis.

    Selbstbehauptete 3 Millionen Euro Wettumsatz pro Jahr? Keine Bilanz liegt vor

    Auf der aktuellen Quotenwilly Website findet sich dafür mittlerweile eine andere beeindruckende Zahl:

    3 Mio. Euro Wettumsatz pro Jahr.

    Schreiben kann dies jeder aber ob es stimmt muss jeder selber einschätzen.

    Quotenwilly schreibt dazu, er wette selbst und seine Sportwetten seien kein Hobby oder Papier Portfolio.

    Das klingt natürlich professionell.

    Nur können Außenstehende auch diese drei Millionen Euro nicht nachvollziehen.

    Eine öffentlich einsehbare vollständige Wettbilanz dazu sehen wir nicht.

    Und noch etwas ist wichtig:

    Wettumsatz ist nicht gleich Gewinn.

    Jemand kann drei Millionen Euro im Jahr wetten und damit Geld verdienen.

    Er kann aber genauso drei Millionen Euro wetten und am Ende Geld verlieren.

    Sollten tatsächlich drei Millionen Euro Wettumsatz pro Jahr vorliegen, stellt sich für uns die Frage, warum dazu keine nachvollziehbare Gesamtstatistik veröffentlicht wird. Noch interessanter als der reine Umsatz wären ohnehin langfristiger Yield, Nettogewinn und Drawdown. Das zeigt Jan aber nicht.

    Vom Tippverkäufer zum Aufklärer

    Quotenwilly positioniert sich heute komplett anders.

    Auf seiner neuen Website heißt es:

    „Was die Branche dir nie sagen würde.“

    Er möchte darüber aufklären, wie Sportwetten wirklich funktionieren, wie problematisch Tippservices sein können und worauf Nutzer achten müssen.

    Grundsätzlich ist dagegen nichts einzuwenden.

    Es wirkt nur etwas kurios.

    Denn Quotenwilly war selbst jahrelang Teil genau dieser Tipster Branche.

    Er hat Tipps verkauft.

    Er hat einen Wettkurs verkauft.

    Er hatte eine VIP Gruppe.

    Er startete PremiumBets.

    Später kam Insider Pro.

    Heute erklärt er seinen Nutzern, warum genau dieses System nicht funktioniert.

    Diese Vergangenheit sollte man bei der neuen Positionierung zumindest kennen.

    Neue Skool Community: Behind The Odds

    Mittlerweile betreibt Quotenwilly gemeinsam mit einem Co Founder außerdem die Skool Community Behind The Odds.

    Dort soll es unter anderem Live Calls, Schulungsinhalte und Austausch über Sportwetten geben.

    Grundsätzlich ist auch dagegen nichts einzuwenden.

    Uns fällt allerdings auf:

    Gemessen an der vorhandenen Mitgliederzahl wirkt die Community teilweise erstaunlich ruhig.

    Natürlich bedeutet eine geringe Aktivität nicht automatisch, dass sämtliche Mitglieder unzufrieden sind zumal die Community auch gratis ist.

    Bei Communities ist es aber häufig kein besonders positives Zeichen, wenn zwar viele Nutzer vorhanden sind, sich davon aber nur ein kleiner Teil aktiv beteiligt.

    Gerade der Austausch sollte schließlich einer der größten Vorteile einer solchen Community sein.

    Es entsteht zumindest der Eindruck, dass ein Teil der Mitglieder das Interesse bereits wieder verloren haben könnte.

    Beweisen lässt sich das selbstverständlich nicht.

    Sharpd: Der neue Wetttracker von Quotenwilly

    Parallel programmiert Quotenwilly aktuell mit Sharpd einen eigenen Wetttracker.

    Und hier muss man fair bleiben:

    Die Idee finden wir gut.

    Ein ordentlicher Wetttracker ist für ernsthafte Sportwetter sinnvoll.

    Man kann seine Wetten dokumentieren.

    Gewinne und Verluste analysieren.

    Den Yield berechnen.

    Closing Lines überprüfen.

    Sportarten und Ligen miteinander vergleichen.

    Ein Wetttracker macht deine Wetten aber nicht profitabel

    Das grundlegende Problem bleibt trotzdem bestehen.

    Ein Wetttracker zeigt dir, wie gut deine Wetten sind.

    Er sagt dir aber nicht automatisch, welche Wette profitabel ist.

    Ein Tracker erzeugt keinen Edge.

    Genau das ist entscheidend.

    Wenn ein Nutzer weder selbst profitable Sportwetten findet noch Zugang zu nachweislich profitablen Analysen hat, löst auch der beste Wetttracker dieses Problem nicht.

    Sharpd kann ein gutes Werkzeug sein.

    Aber ein Werkzeug alleine macht niemanden zum professionellen Sportwetter.

    Neues Geschäftsmodell statt neuer Tippservice

    Damit hat sich Quotenwillys Geschäftsmodell mittlerweile deutlich verändert.

    Früher:

    VIP Gruppe.

    Wettkurs.

    PremiumBets.

    Insider Pro.

    Heute:

    Newsletter.

    Skool Community.

    Wetttracker.

    Das finden wir grundsätzlich sogar sinnvoller als den nächsten neu benannten Tippservice.

    Es ändert allerdings nichts an unserer Bewertung der Vergangenheit.

    Denn genau die entscheidende Frage bleibt unbeantwortet:

    Wo ist der langfristige Nachweis dafür, dass seine eigenen früheren Tippservices profitabel waren?

    Wir sehen ihn nicht.

    Unser Fazit zu Quotenwilly

    Quotenwilly verkauft heute keine klassischen Wett Tipps mehr.

    Nach mehreren verschiedenen Tippservices schreibt Jan Maack mittlerweile selbst:

    „Ich hab selbst Tipps verkauft. Ich kenne das System aus eigener Erfahrung. Genau deshalb mache ich es nicht mehr.“

    Das ist vielleicht die interessanteste Aussage der gesamten neuen Website.

    Sein letzter von uns getesteter Tippservice Insider Pro konnte nicht überzeugen.

    Auch die vorherigen Produkte verschwanden wieder.

    Eine langfristig nachvollziehbare profitable Bilanz seiner Tippservices sehen wir weiterhin nicht.

    Die heute beworbenen 3 Millionen Euro Wettumsatz pro Jahr sind ebenfalls nicht durch eine öffentlich nachvollziehbare Gesamtbilanz belegt und Wettumsatz alleine sagt ohnehin nichts über den tatsächlichen Gewinn aus.

    Die neue Skool Community wirkt für ihre Mitgliederzahl teilweise überraschend ruhig.

    Mit Sharpd entsteht gleichzeitig ein Produkt, dessen Idee wir grundsätzlich gut finden.

    Aber:

    Ein Wetttracker dokumentiert einen vorhandenen Vorteil. Er erschafft keinen.

    Wer keine profitablen Wetten findet, wird durch einen Tracker nicht automatisch profitabel.

    Deshalb bleibt unsere Bewertung der früheren Quotenwilly Tippservices unverändert.

    Wir würden dafür kein Geld bezahlen.

    Dass Quotenwilly inzwischen selbst keine Tipps mehr verkauft und heute sogar erklärt, warum das Tippservice Modell problematisch ist, darf am Ende jeder Leser selbst einordnen.

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    Sportwetten Zeitung

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